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Die Hohle (Quelle in der "Südwiese", Richtung Wibbecke) und die Schwülme, mit Quelle in der Bramburg - Nähe "Friwoler Ruine" - Stehberg, zwei Bäche die sich mitten im Ort vereinen, prägen das Bild des Ortskerns seit 'zig Jahren, sorgen aber leider durch oft auftretendes Hochwasser, für Unmut bei den Dorfbewohnern. Die schlimmsten Überschwemmungen waren vor Weihnachten 1988, dann 10 Jahre später aufeinanderfolgend am 28.10.98 und 1.11.98, im März 2000 und am 29.9.2007. Die "Kanalisation" (siehe Foto) von Schwülme und Hohle in den 50er Jahren war nicht das Beste, was man den Bachläufen angetan hatte und wird demnächst mühsam rückgebaut. Der sogenannte "Notgraben" (eine Wiesenbe- und -entwässerung, gebaut um 1800) parallel zur Schwülme ab "Hohlweg" nach Adelebsen hin verlaufend, ist in den letzten 25 Jahren fast zum Hauptarm der Schwülme geworden und sorgte ebenfalls in den letzten Jahren für Streß mit zu feuchten Wiesen im Sommer. Im Winter dafür aber ab und zu für Schlittschuhvergnügen bei Kindern und Erwachsenen. Erst seit 2001 mit dem Ausbaggern der Schwülme ab Hohlwegwehr begonnen wurde, ist bei Starkregen Besserung eingetreten. Weitere Baumaßnahmen zur Rückhaltung von Hochwasser sind fertig geplant und warten auf die Ausführung, nachdem alle Anlieger nun endlich Grund und Boden zur Verfügung gestellt haben.
Das Wappen von Lödingsen zeigt im blauen Felde ein volkskundliches
Symbolbäuerlicher Prägung. Aus dem mit 6 Herzen belegten goldenen Rad, wächst ein goldener Lebensbaum, auf dem zwei sich zugewandte goldene Singvögel sitzen. Die Farben des Ortes sind Blau-Gelb. Das Bild rechts zeigt das Wappen, hergestellt in Handarbeit von Mitgliedern des J/N e.V., auf Anregung des 1993 verstorbenen Ortsbürgermeisters Günter Hartmann und des damaligen Ortsheimatpflegers Manfred Buhre. Aufgeschraubt auf einem ca. 2,56 t. schweren Basaltbrocken aus dem Bramburger Steinbruch, mitten in einem von Basaltsteinen umrandeteten und mit viel Liebe von Ingeborg Hartmann gepflegten Beet, in der Einmündung der Hörmker Straße aus Richtung Göttingen kommend.
Die Gemeindeverwaltung mit Bauhof, die Grundschule mit Hallenbad und Kleinturnhalle, die Haupt- und Realschule mit großer Sporthalle, Löschfahrzeuge der FFW und eines der größten Fichtenholzsägewerke Europas sind in Adelebsen zu finden. Landwirtschaft und Viehzucht werden im Flecken betrieben und es gibt noch diverse mittelständische Unternehmen dort, z.B. Volksbank und Sparkasse, Farben- und Sanitärgroßhandel, Elektro- und Computerfirmen, Einkaufsmärkte, Hotels, Tankstellen, ...) im ganzen Flecken. Ebenso diverse prakt. Ärzte und Zahnärzte, Tierärzte, 2 Apotheken und ein großes Seniorenwohnheim mit "betreuten Wohneinheiten".
eine Bahnstrecke zwischen Göttingen und Bodenfelde mit Halt in Lödingsen und Adelebsen. Die Fahrzeit Lödingsen - Göttingen im Personenverkehr beträgt heute ca. 15 Minuten. In Richtung Bodenfelde / Ottbergen 30/60 Minuten. seit 2000 wird ein Taktverkehr angeboten, der allerdings noch optimiert werden sollte. Hauptgrund für den Bau der Strecke war der damalige Bramburger Basaltabbau. Auch heute läuft noch einiges an Güterverkehr auf der Schiene. Die Strecke soll noch weiter aufgewertet werden. Haltepunkte in Erbsen und Offensen könnten hinzukommen bzw. neu eröffnet werden. Die Bahnübergänge "Gartenstraße" und "Auf dem Kampe" sollen gesichert werden, um weitere Unfälle zu verhindern, leider ist die Bahn AG nicht sehr kooperativ.
Weiterhin gibt es den 1996 aus dem Spielkreis Lödingsen entstandenen Regenbogenkindergarten, in dem bis 50 Kinder täglich vormittags betreut werden, mit dem dazu gehörigen Spielplatz. Zwei weitere Kinderspielplätze sind in der "Gartenstraße" und "Am Sande" zu finden. Ein gut frequentierter Jugendraum und der Feuerwehrschulungsraum sind in der ehemaligen Dorfschule untergebracht, des weiteren gibt es 1 Bolzplatz, 2 Schutzhütten und gut ausgebaute Wander- bzw. Radfahrwege zu den Nachbarorten Erbsen und Adelebsen.
Danke an Manfred Buhre für Hinweise zum Thema. Infos von mir auch unter Wikipedia.de "Lödingsen"
Sagen und Anekdoten aus und um Lödingsen - Hier geht es weiter!, © 1998-2008, Norbert Hille